Hola,
Der Samstag begann wie immer mit einem Morgenimpuls und einem immer besser werdenden Fruehstuck. Heute stand zunaechst kein grosser Ausflug auf dem Programm sondern erstmal eine Praesentation der deutschen Geschichte von Sebastian, die ziemlich gut ankam, aber leichte Schwaechen in der Rechtschreibung offenbarte. Die Tintenos waren sehr interessiert und haetten noch viel mehr Fragen gehabt, aber es folgten eine Vorstellung der Region Cuzco, in der wir uns befinden, von Roxanna. Diese zeigte verschiedene Impressionen dieser einmaligen Landschaft, ging aber auch auf soziale Probleme, wie unterentwickelte Infrastruktur, die grosse Spanne zwischen Arm und Reich und Umweltverschmutzung durch Minenunternehmen ein. Anschliessend erzaehlt uns die Hermana Rosario etwas ueber Befreiungstheologie, einen Zweig der Theologie, der sich vor allem in Suedamerika entwickelte und aufgrund seiner angeblichen Naehe zum Kommunismus nicht so gern gesehen ist. Nach dem Mittagessen und einer kleinen Mittagspause ging es dann nach Sicuani. Dort besuchten wir erst den oertlichen Markt, der uns mit seiner Vielfalt beeintrugte, bevor uns Richtung Feria aufmachten, einer Art Viehausstellung mit angeschlossenem Festival. Zunaechst zogen uns die Lamas und Alpakas mit ihren lustigen Fellen in Bann, aber auch schoen rausgeputzte Schafe bekamen ihre Aufmerksamkeit, besonders von Frederike. Anschliessend ging es auf die andere Seite des Gelaendes zum Festival mit angeschlossenen Essensmoeglichkeiten. Dort probierten ein paar noch einmal Cuy (Meerschweinchen) um es von der „Things to do in Peru“- Liste abzuhaken, aber schmecken tat es nicht wirklich. Danach wurde der Platz vor der Buehne gestuermt. Generell muss man sagen, dass wir, da wir meist abseits der ausgetretenen Touristenpfade laufen, aufgrund unserer Hautfarbe, unserer Groesse (der durchschnittliche Peruaner hier ist circa 1,60 gross) und fuer den genauen Beobachter aufgrund unsere Augenfarbe schon ziemlich auffallen. Wenn man sich nun eine circa 20 Mann starke Gruppe aus „Gringos“ und Tinteños vorstellt, die wild tanzend eine echt gute Zeit haben, kann man sich die Blicke vorstellen. Wir wurden Opfer diverser Handyvideos und sogar vom Frontsaenger der Band lobend erwaehnt. Nach einem mal wieder lustigen Abend gingen wir muede ins Bett.
Hasta luego
Eure Perufahrer
(i.A. Sebastian)
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