Hola a todos,
 |
| Im "Krankenhaus" |
nach einem kurzen Abend mit schneller Begruessung und einem noch schnelleren Ende im Bett, hatten wir heute (
Dienstag) den ganzen Tag Zeit, um uns Tinta anzuschauen. Nach einem guten Fruehstueck zu moderater Zeit, fuehrten uns die Tintenos durch ihren Ort und zeigten uns den
Plaza de Armas, die dortigen Denkmaeler um Tupac Amaru II (welcher in Tinta geboren wurde) sowie dessen Haus. Ausserdem zeigten sie uns das oertliche "Krankenhaus" und das ISPTA (
Instituto Superior Pedagógico Tupac Amaru), der Paedagogischen Hochschule, an der aber kaum noch Lehrer ausgebildet werden, sondern mehr Informatik und Tourismus als Studiengaenge hervorkommen.
 |
| ISPTA (Paedagogische Hochschule) |
Im Anschluss der Fuehrung gab es ein leckeres Mittagsessen und eine kurze Mittagspause. Anschliessend ging es fuer die meisten (die, die nicht krank im Bett lagen oder einfach keine Lust hatten) hoch zu einer Kapelle auf einem Berg, von dem man einen schoenen Blick auf Tinta hat. Der Auf- und Abstieg dauerte etwa 45 min. In ueber 3000 m Hoehe ist ein solcher Aufstieg fuer Ungeuebte allerdings eine ordentliche "Tortour". Oben zeigten uns die Tintenos ein traditionelles Ritual, bei dem mit Cocablaettern die
Apus, die Berggeister, verehrt wurden und man sich im Verlauf dessen etwas wuenschen konnte. Gegen 18:00 waren alle wieder unten und es folgte eine erste kurze Reflexion des Tages. Anschliessend gab es die woechentliche Messe, die dieses Mal nicht vom Ortspfarrer (da dieser nicht da war), sondern von Hans-Joerg gestaltet wurde. Die Messe war eine gelungene bilinguale Improvisation (Hans-Joergs Spanisch ist gar nicht schlecht!) und bereichterte unsere Erfahrungen bezueglich der Religion des jeweils anderen.
 |
| Blick auf Tinta |
Nach der Messe folgte das Abendessen und direkt darauf die auf den heutigen Abend verschobene Fiesta zur Begruessung. Gleichzeitig feierten wir Hans-Joergs Geburtstag nach, bei dem innerhalb kurzer Zeit 2 grosse Torten uebergeben, angeschnitten, verteilt und gegessen wurden. Vorher durfte eine der Torten aber noch einen ordentlichen Schmatzer von Hans-Joerg ueber sich ergehen lassen. Von der Hermana Rosario erhielt er als Geschenk eine gestrickte, bunte Maske, die beidseitig verwendbar ist (aber recht gleich aussieht auf beiden Seiten). Auch wir hatten Geschenke, allerdings gingen diese an die Tintenos. Darunter war ein Puzzle mit einem Bild von uns sowie je ein T-Shirt der KHG fùer jeden der Tintenos, der der Partnerschaftsgruppe angehoert. Im Anschluss klang das Fest mit viel Musik und Tanz aus (Tanzen ist auf dieser Hoehe echt fordernd!) und endete erst spaet in der Nacht.
 |
| Des Padres Geburtstagstorte |
Soviel zu diesem ersten ganzen Tag in Tinta. Der zweite folgt ganz sicher und wir werden ihn euch nicht vorenthalten!
Muchos saludos!
Eure Partnerschaftsgruppe
(i. A. Mathis)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen