Nach zwei Tagen Fahrt (Sonntag - Montag) sind wir gluecklicherweise alle in Tinta angekommen.
Aber fangen wir von vorn an:
Nachdem wir am Samstag Lima angeschaut haben, stand am Sonntag schliesslich die Reise nach Tinta an. Vormittags hatten wir aber noch etwas Zeit fuer uns, die einige in der Stadt, andere in einem Pueblo Joven ("Junges Dorf"), einem Armenviertel Limas verbrachten. Nach dem Mittagessen versammelten wir uns samt Gepaeck zur Schluesselabgabe an der Rezetion des Hauses und verteilten uns auf verschiedene Taxen, die uns frueher oder spaeter alle zum Busterminal brachten. Dort begann unsere Reise, sie ganze 24 Stunden dauern sollte.
Der Bus stellte sich als recht luxurioes heraus, was in Anbetracht der langen Reisezeit natuerlich gut ankam. Allerdings war die Reise weit weniger bequem, wie sich spaetestens nach der Nacht und nach dem 4400 m - Pass herausstellte. Da wir ueber Cuzco fahren mussten (wegen einer Strassenblockade bei Arequipa), war unser Weg gespickt mit Passstrassen und Serpentinen. Nicht nur der schnelle Aufstieg auf ueber 4000 m Hoehe, sondern auch das stetige Gekurve (und insbesondere das!) machte vielen zu schaffen. Statt Fruehstueck gab es Kotztueten und die eigentliche schoene Gebirgslandschaft interessierte somit kaum jemanden. Schlafen war das Primaerbeduerfnis schlechthin, denn wer schlief konnte nicht spucken! Nur den Tintenos schien die Fahrt nichts auszumachen. Alles in allem konnte man zusammenfassend sagen, dass sich das angebotene Essen sammelte und Plastiktuetchen knapp wurden. Zudem waren alle bester Laune, als schliesslich Cuzco vor uns lag. Uebrigends eine sehr schoen gelegene Stadt. Vom Busterminal in Cuzco ging es wiederum mit Taxen zu einem anderen Terminal, an dem die Minibusse in die Umgebung von Cuzco abfuhren, so auch unsere zwei Minibusse, die uns nach Tinta bringen sollten. Das Gepaeck landete auf dem Dach, wir quetschten uns in die Busse, was leider noetig war, der die Busse eigentlich bloss 9 Personen fassten, wir aber 24 waren. Ewas beengt und mit Wagentueren, die nur noch durch Baender am Auto gehalten wurden, setzten wir unsere restliche Reise fort, die nochmals 2 Stunden dauerte. Doch die waren dann nur noch Peanuts nach der endlosen Busfahrt davor.
| Im Bus nach Cuzco, noch bei guter Laune... |
Doch dazu mehr in unserem naechsten Eintrag!
Bis dahin noch viele Gruesse aus dem sonnigen und warmen (nachts aber sehr kaltem) Andenhochland!
Eure Partnerschaftsgruppe
(i. A. Mathis, aus dem Internetcafe)
P.s.: Tinta liegt auf ueber 3000 m Hoehe. Daher wird es nachts sehr kalt. Allerdings kann man hier auch einen wunderbaren Sternenhimmel betrachten. Tagsueber ist es fast immer wolkenlos und sonnig. In der Sonne kann man eigentlich schon mit T-Shirt laufen, der Wind ist aber noch recht kuehl. Zudem sollte man sich vor der extremen Sonnenstrahlung gut schuetzen (Hut, Sonnencreme und -brille).
Schön das ihr gut angekommen seit! Und Hans-Jörg natürlich noch alles gute zum Geburtstag!
AntwortenLöschenUn abrazo desde Karlsruhe
Felix