Huhu aus Tinta,
am Sonntag haben wir leider schon unsere Abschlussreflexion ueber den Aufenthalt hier im Andendoerfchen durchfuehren muessen. Vieles hat uns im Nachhinein sehr ueberrascht, beeindruckt und zum Nachdenken angeregt: sei es das richtig wechselnde Tag und Nacht Klima (saukalt nachts und sonnenbrandheiss am Tag), die Kluft zwischen Moderne und Tradition, die Kosmovision Andina mit den Naturgottheiten und dem Christentum, ebenso der Gedanke, was passiert hier, wenn wir wieder weg sind?... Kurzum vieles wird uns noch weiter beschaeftigen und muss noch verarbeitet werden!
Am Mittag wurden wir von unseren Freunden hier bekocht: Super lecker! Kartoffel aus dem selbstgebauten Lehmofen, frischer Kaese, Oliven, Salat (!!!!),... und von den Schwestern wurde Pisco Sour zubereitet. Einfach klasse!
Nach einem allerdings recht flotten Mittagessen ging es dann angeheitert weiter nach Sicuani, wo wir zwei Projekte besuchten, bei denen einige der Gruppe Kushkalla mitarbeiten.
Zuerst ging es ins Haus Betlehem. Hier werden unter der Leitung eines italienischen Priesters, 15 Kinder, die aufgrund schwieriger Familienverhaeltnisse hier aufgenommen werden, betreut. Eine sehr beeindruckende Einrichtung, in der wir liebevoll aufgenommen wurden und von den Kindern an der Hand stolz durch ihr Haus gefuehrt wurden. Die Kinder bleiben hier, bis sie wieder in ihre Familie zurueck koennen oder zur Adoption freigegeben werden.
Das zweite Projekt, das Haus Nazareth, beherbergt taubstumme Kinder. Sie kommen meist recht spaet in die Einrichtung, da sich die Familien fuer sie schaemen und sie deshalb zuhause einsperren. Hier lernen sie die Gebaerdensprache und eigenstaendig ein Leben zu fuehren. Am Wochenende duerfen die Kinder wieder nach Hause. Ein Problem ist allerdings, dass die Kinder oft einfach nur zum Arbeiten nach Hause abgeholt werden.
Am Abend: Fiesta! Nach Huehnchen mit Pommes wurde der letzte Abend in Tinta lustig mit Tanz und Musik ausklingen gelassen.
Eine schoene Zeit geht leider zu Ende...
Herzliche Gruesse aus Tinta,
eure Yvonne
Hola!
AntwortenLöschenLos esxtraño mucho y estoy contenta de saber que comparten los hechos pasados en Perú junto a nosotros, espero que esten bien y cuidense los que se encuentran en Alemania y los que aún conocen el Perú. Gracias por ser parte de mi familia y los quiero mucho, claro no olviden que ya forman parte de ella y que se encuentra en mi corazón porque yo los recuerdo con mucho cariño y dolor, dolor porque ya no estan aqui y bueno cuidense y los quiero, espero más información de Ustedes mi correo:
fuentescyta@hotmail.com
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